TERESA IN NEUSEELAND

Am anderen Ende der Welt
 

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Coromandel Peninsula

Sooo, das waren unsere Tage auf der Coromandel Peninsula J Wir hatten wirklich Glück mit dem Wetter, das mal vorneweg.

 

Gestartet haben wir Montag um 13 Uhr herum. Die Coromandel Peninsula ist wirklich nicht weit weg von uns und so war die Ankunftszeit mit ein paar Zwischenstopps und einmal umdrehen wegen vergessenen GPS etwa 17 Uhr. Wir waren also in Coromandel Town, haben uns dort ein Magazin besorgt zum Durchblättern nach einem netten Tag, haben dummerweise die Öffnungszeit der iSite grade verpasst (normalerweise 9-17 Uhr) und sind wieder zu einem wunderschönen Spot zurückgefahren, bei dem wir schon bei der Hinfahrt stehen geblieben sind – unglaublich eindrucksvolle, saftig grüne, irrsinnig steile grüne Hügellandschaft, gefleckt mit weißen Schafen und ihren Lämmern, die sich schnell vor uns in Sicherheit gebracht haben und wunderwunderschöner Blick aufs Meer. Dort haben wir also geparkt, uns unser Abendessen gepackt und haben einen der Hügel erklommen und gegessen und gelesen und geredet, geredet, geredet bis zum wunderbar kitschigen Sonnenuntergang (unser Versuch: als man noch etwa 1/8 der Sonne gesehen hat, haben wir unsere Köpfe weggedreht, bis 10 gezählt und wieder hingeschaut: weg war er, der orangerote Feuerball). Geredet haben wir noch bis ca. 20 Uhr und mit der kommenden Dunkelheit haben auch wir uns zur Ruhe gebettet – im Auto, Nathan auf der Rückbank und ich am Beifahrersitz – immerhin konnte ich so meine Beine ausstrecken. Irgendwie war uns beiden recht kühl die Nacht hindurch und am nächsten Morgen sind wir draufgekommen, warum: wir haben vergessen, den Kofferraum zuzumachen… o.Ô

Am nächsten Tag, Dienstag, haben wir dann die iSite aufgesucht und nach dem Weg zum New Chums Beach gefragt, ein „Insider“-Strand und angeblich einer der 20 schönsten der Welt. Dort sind wir also angekommen, nachdem wir einen kleinen Fluss durchwatet haben (zum Glück war gerade Ebbe und das Wetter warm), über Stones gehoppt sind und 15 Minuten lang einem zugewachsenem Pfad gefolgt sind. Wunderschöner Strand, ehrlich. Warm genug war es, um ins Wasser zu gehen, immerhin bis zur Hüfte und dann noch einmal den Strand auf und ab zu gehen, bevor wir wieder zurück marschiert sind.

Dann gings ab zum nördlichen Teil der Coromandel Peninsula. Wieder zurück nach Coromandel Town, dann von dort aus weiter bis nach Colville (dort gibt es eine Gemeinschaftshalle, einen Store (den letzten und auch die letzte Möglichkeit zum Tanken) und ein Cafe, das wars) und dann die steinige, schmale, extrem gewundene Küstenstraße entlang bis zur Fletchers Bay, wo wir unser Zelt aufgeschlagen haben.

Bei den Straßen dort fühlen sich sogar 25 km/h zu schnell an.

Am Abend sind wir dann am Strand gesessen, bis es dunkel war und dann schlafen gegangen.

Mittwoch sind wir gegen 5:30 Uhr aufgewacht, haben das Zelt abgebaut, haben unser Zeug ins Auto geworfen und sind wieder losgefahren.

Ab zum Hot Water Beach, ein gefährlicher Badestrand und komplett leer – bis auf eine etwa 6m breite und 10m lange Zone, wo sich Dutzende ihre eigenen Hot Pools am Strand graben. Wo man graben muss? Dort, wo der Sand warm ist. Aber Achtung, wenn möglich, sollte man sich neben seinen Hot Pool auch ein kleines Loch mit kaltem Wasser graben, um sich nicht zu verbrennen – und ja, das Wasser ist fast schon kochend heiß.

Danach gings ab zur Cathedral Cove, vom Carpark ein 30-Minuten-Spaziergang durch Hügel, Regenwald und Flachland, bis man zum eindrucksvollen und abgesperrten Torbogen kommt. Schwer zu beschreiben, einfach mal googlen. Obwohl abgesperrt, sind Nate und ich und auch andere auf die andere Seite gegangen zu einem noch schöneren Strand.

Dann wieder den ganzen Weg zurück und ab in Richtung Waihi.

Waihi hat viel Gold Mining Geschichte und in der iSite gibt’s ein kleines Museum dazu, wirklich interessant. Gleich gegenüber steht das Cornish Pumphouse und dahinter ist ein riesiges, riesiges Loch im Boden – dort wird Mining betrieben. Wenn man nur so daneben steht, dann sieht man den Boden nicht, dazu muss man auf einen kleinen Hügel gehen…gigantisch! (wie wir später von Ian erfahren haben, füllen sie die ganzen Minenlöcher mit Wasser an und machen Seen draus – also: Grundstücke dort kaufen, solange sie billig sind und in einer angeblich absehbaren Zeit hat man einen See, der das Grundstück enorm aufwertet)

Wir sind dann in Richtung Karangahake Gorge gefahren, haben es uns dort erst mal auf dem Dickeys Flat Campground bequem gemacht und sind dann einen wunderschönen Regenwald-Track neben dem Fluss dort entlang gegangen. Dort gibt es noch immer Tunnel und Rohre und alles…und man sollte in dieser Gegend überhaupt eher auf dem Pfad bleiben – Einsturzgefahr, falls man versehentlich eine alte Mine findet.

Wir konnten nicht den ganzen Weg gehen, weil es dunkel geworden ist, aber es war wunderschön.

Am nächsten Tag sind wir gleich in der Früh zum Karangahake Gorge Historic Walkway gefahren, aber nach 20 Minuten ist uns irgendwie die Lust dran vergangen, weil gleich zu Beginn sehr eindrucksvolle Minen-Ruinen waren und dann auf der Brücke, die wir hätten queren müssen, eine Baustelle war…

Auf dem Weg zurück nach Hause sind wir noch in Paeroa stehen geblieben, berühmt für L&P, ein Getränk „world famous in New Zealand“. Paeroa ist eigentlich auch so ganz nett und erstaunlich groß für eine NZ-Stadt. Okay, groß ist hier keine einzige Stadt, noch nichtmal im österreichischen Sinne, aber immerhin.

Donnerstag Mittag waren wir wieder im Finlay Park. Wir haben die Tage auf der Coromandel Peninsula wirklich genossen und werden auf jeden Fall wieder hinfahren, mehr schöne Walks und Strände erforschen!

 

PS: Ich habe in meinem Reiseführer geblättert und den Namen eines Hügels gefunden, dessen Name übersetzt etwa „ Die Kuppe des Hügels, auf dem Tamatea, der Mann mit den großen Knien, der Berge hinabrutschte, emporkletterte und verschluckte und der rund um das Land gesegelt war, seiner Liebsten auf der Flöte spielte“. Wie diese Übersetzung schon vermuten lässt, ist der Name des Hügels nicht gerade kurz^^: *trommelwirbel*

Taumatawhakatangihangakoauauotamateaturipukakapikimaungahoronukupokaiwhenuakitanatahu

Nett, oder? Das Dorf Llanfairpwllgwyngyllgogerychwyrndrobwllllantysiliogogogoch in Wales ist nix dagegen, geschweige denn der isländische Vulkan Eyjafjallajökull.

Das einzige, was ich da rauslesen kann ist „tamatea“, also der Name des Mannes und „maunga“, was Berg heißt. (Mt. Maunganui ist also der „große Berg“ – nui = groß

2 Kommentare 9.10.10 09:58, kommentieren

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Das waren vielleicht ein paar anstrengende Tage…11 Tage Arbeit am Stück. Dienstag und Mittwoch haben wir draußen gearbeitet, also von 8 Uhr bis etwa 17 Uhr. Donnerstag nach der Mittagspause hab ich dann begonnen, wieder in der Küche zu arbeiten, weil am Abend ein Camp reingekommen ist. Zweimal hab ich für die 145 Lunchpakete zusammengestellt. Sonntag nach dem Mittagessen sind die abgereist und am Abend hat dann das Kids Camp begonnen, eines der größten Camps des Jahres. Es sind zwar „nur“ 107 Kids und 25 Leader, aber trotzdem. Ich war also die ganze Woche ab etwa 8 Uhr in der Küche, hab dann bis nach dem Mittagessen gearbeitet (gegen 10 Uhr hat die chapel begonnen, da war ich auch dabei, hatte also eine halbe Stunde „Pause&ldquo, bis alles aufgeräumt war und hab dann 2 Stunden frei gehabt. In der freien Zeit hab ich Mark mit der „rocket“ geholfen, also so eine aufblasbare Rakete, die man an ein Speed boat hängt und die Kids durchs Wasser zieht und abschüttelt. Ich war spotterin, hab also immer geschaut, ob ein Kind runterfällt und so. Meistens konnte ich so bei 5, 6 Durchgängen dabei sein, dann bin ich nass wieder in die Küche gerannt und hab bis nach dem Abendessen weiter gearbeitet. Da wars dann meistens gegen 18:30 Uhr, dann hab ich Nathan bei seinen Spielen mit den Kids geholfen…naja, geschaut, dass sie leise sind…um 20:30 hatten die Jüngeren dann supper, wir haben ihnen Kekse mit wechselweise Kakao, Saft oder Wasser serviert und um 21 Uhr sind dann die Älteren Kids und die Leader drangewesen. Nachdem wir aufgeräumt haben, war der Arbeitstag dann endlich vorbei und ich bin jeden Abend halbtot ins Bett gefallen, um mir meinen Schlaf von 22 Uhr bis 7 Uhr zu gönnen.

Es war trotz der vielen Arbeit eine sehr sehr nette Woche, viele von den Kids haben ab und zu in die Küche geschaut und gerufen „Hi, Teresa! You were on the rocket, right? I saw you!“. Und einer hat immer, wenn er mich gesehen hat, gerufen „I love your accent!!“ (Das hab ich so nebenbei ziemlich oft gehört^^, auch von Leadern)

Die Leader waren auch alle total cool drauf, waren ab und zu in der Küche und wir haben geplaudert, es war richtig traurig, dass wir uns gestern verabschieden mussten, aber nicht ohne das Versprechen, uns gegenseitig auf Facebook zu adden

Taylor war einer von den Leadern und er wusste sehr wohl, dass ich aus Österreich komme, aber zu Beginn hat er immer gesagt „Hi, Sweden“. Einmal ist ihm unabsichtlich ein „Hi, Austria“ rausgerutscht, einmal ein „Norway“ und nach 2 Tagen ist er bei Mongolian geblieben und hat überall herumerzählt, dass ich aus der Mongolei komme und hat damit einige von den Kids verwirrt, die gesagt haben „Isn’t she from Germany?“ und „I thought she is Austrian?“.

Die waren echt alle total okay und lieb und alles. Und alle haben uns gefragt, ob wir beim nächsten Camp auch noch da sind, aber das sind wir ja leider nicht L

Nächste Woche haben Nate und ich frei, weil wir durchgearbeitet haben und wir werden vermutlich Montag losfahren und die Coromandel Peninsula erkunden.

Das Wetter hier wird besser und besser, es hat nur gestern und vorgestern ein bisschen geregnet, aber sonst war es das ganze Kids Camp hindurch wunderschön sonnig und auch heute ist es richtig warm. Deshalb bin ich heute schon für 2 Stunden auf dem Bootssteg gelegen und habe „The Hobbit“ gelesen.

Bei euch da drüben wird’s anscheinend schon winterlich?

Ich schicke ein paar Sonnenstrahlen und liebe Grüße an euch J

2.10.10 09:31, kommentieren

[17.09.2010] So…da sitze ich also in meinem Zimmer, draußen braust der Sturm des Jahrhunderts und die Lichter sind ausgegangen -.- Noch dazu ist Nathan nach Raglan gefahren, um sich am Strand trotz aller Warnungen den Sturm anzusehen – im Moment bin ich verdammt froh, dass ich daheim geblieben bin. Dieses Jahr hatte Neuseeland, bzw. hat noch immer, den meisten und stärksten Regen in dieser Jahreszeit (die immerhin die regenreichste ist) seit 1940. Und jetzt dieser Jahrhundertsturm. Na, ganz toll. Ich hoffe, dass demnächst die Lichter wieder angehen, aber gerade ist einfach mal der ganze Strom weg. Ich glaube sogar, vom gesamten Finlay Park, denn die Lichter in der Skating-Halle, die vorher noch an waren, sind auch weg. Hihi, da sind ein paar Kids herumgeskatet :D Naja…ansonsten. Nicht viel, ich wollte nur mal Bericht erstatten, wie das Wetter hier so ist. Ich hau mich jetzt in mein Bett, lese noch ein bisschen im Time Magazin- mit Taschenlampe. Und sonst? Draußen ist es stockfinster, nothing to do. Grrr…ich hoffe, meine Batterie für Taschenlampe geht nicht aus. Hoffe, bei euch da drüben ist das Wetter um ein Stückchen besser [20.09.] So, die letzten beiden Tage waren auch recht stürmisch. Da hat man mal 5 Minuten Sonne, maximal 15 und dann kommt ein Riesenwind und dann ein kurzer Schauer und alles beginnt wieder von vorn. Am Samstag bin ich in der Küche gestanden, nichtsahnend und plötzlich höre ich so ein „Krrrrrrrrrrrrk“, schaue nach draußen und sehe einen ziemlich großen, langen Ast von einem nicht kleinen Baum runterkrachen. Zum Glück ist niemand drunter gestanden. Der Ast hat die gesamte Straße blockiert und gemeinsam mit einem Mann, der gerade bei einem Camp hier war, hab ich ihn so auf die Seite geschoben, dass zumindest die Autos vorbeifahren können. Morgen und übermorgen (Dienstag und Mittwoch) werden wir „normale“ Arbeitstage haben und am Donnerstag kommt dann wieder ein Camp, das übers Wochenende bleibt und sich mit einem ziemlich großen Kid’s Camp überschneidet. Das bedeutet viel Arbeit und für mich wie letzte Woche Küchenarbeit. Ist aber okay so. Auch wenn ich die letzten beiden Arbeitstage irgendwie zerstreut war (Tomaten falsch geschnitten, die haben sich dann aber wunderbar für den Salat geeignet. Pommes viel zu stark gesalzen – nachdem wir das ganze Salz abgewaschen haben, sind sie viel knuspriger geworden als jemals zuvor :D), die Küchenarbeit ist trotzdem nett und das „Servieren“, also das Ausgeben an sich macht mir Spaß. Ich habe von den Kids den Spitznamen „Smiley“ bekommen und von den drei Mädels, die mich immer so gerufen haben, hab ich mir auch die Namen gemerkt und dann immer zurückgegrüßt. Und am Ende war ich sogar die erste vom Staff, die Erinnerungs-T-Shirts und eine Erinnerungskarte unterschrieben hat^^

1 Kommentar 20.9.10 03:17, kommentieren

Sooo. Dann veröffentliche ich hier mal den Links/die Links zu meinem Online Fotoalbum

Also, das wäre mal der Hauptlink:

http://picasaweb.google.com/home

Ich bezweifle allerdings irgendwie, dass der funktioniert, der wirkt mir zu allgemein. Bei mir hat er funktioniert, aber hier trotzdem noch mal die Links zu den einzelnen Alben:

Album 1: http://picasaweb.google.com/102883421888292779296/Neuseeland1?authkey=Gv1sRgCLHs2a688dDCFA#

Album 2: http://picasaweb.google.com/102883421888292779296/MtMaunganui21082010?authkey=Gv1sRgCJPo-IDeiuKbrAE#

Album 3: http://picasaweb.google.com/102883421888292779296/RaglanBridalVailFalls22082010?authkey=Gv1sRgCO2hhv2-tuei9wE#

Album 4: http://picasaweb.google.com/102883421888292779296/ArbeitImFinlayPark#

Das letzte wird immer mal wieder ergänzt werden, denke ich

 

So, kurzes, schockierendes Update gleich obendrauf. Wir haben gestern unser Auto aus Auckland abgeholt, bzw. Nathan hat es abgeholt, weil er mit Dan hingefahren ist, der allerdings nur 2 Sitze in seinem Auto hat (zum Rennauto umgebaut) und ich nicht fahren kann. Nathan hat ja seine driver's license verloren, also sie wurde ihm mitsamt Geldtasche - eher umgekehrt - gestohlen. Wir mussten aber nach Cambridge heute, um Autoversicherung zu klären und seine neue Westpac-Karte abzuholen.

Nathan hat die doofe Angewohnheit, sich nicht anzuschnallen und ...naja, da sind sie hier realtiv streng. Und was ist? Wir werden von der Polizei gestoppt, ohne Führerschein, nicht angeschnallt, die Warranty of Fitness grad am Auslaufen bei einem Auto, dass uns offiziell noch gar nicht mal gehört...oweoweowe...

Aber der Polizist war verdammt nett und understanding! Er hat uns nur wegen dem Sicherheitsgurt angehalten, dafür gibts mal sicher eine 150-Dollar-Strafe. Für Fahren ohne Führerschein gibts hier 400 Dollar-Strafen, aber wenn Nathan eine Kopie seines Führerscheins innerhalb von 28 Tagen einschickt, wird diese Strafe erlassen. Und wir durften das Auto sogar wieder heimfahren. Alles nur, weil der Cop uns geglaubt hat, dass seine ganzen Sachen gestohlen wurden. Dazu kam vielleicht noch der Bonus, dass wir hier nur Volunteers sind und dass wir uns nicht wirklich auskennen ^^''. Er hat uns sogar total nett erklärt, wo wir hingehen müssen für die WoF, wieviel das kostet, wozu wir das brauchen und so...ein bisschen Ausländerbonus hilft einem sogar im strengen Neuseeland...phew

2 Kommentare 13.9.10 09:35, kommentieren

Uuund wieder Neues von mir.

Im Gegensatz zu letzter Woche war diese Arbeitswoche wieder eine Outdoor Work Woche, was völlig okay war, aber das Wetter war durchgängig (naja, okay, gestern Vormittag war wunderschöner, warmer Sonnenschein) besch...eiden.

Begonnen hat meine Woche zwar mal wieder mit putzen und Boden polieren (:P), aber gleich Dienstag noch vor der Mittagspause hab ich auf Landschaftsgestaltung umgesattelt^^

Das hieß erstmal: stundenlang buckets voller Steine treppauf und treppab schleppen (an dieser Stelle: danke, danke, danke Bettina für die vielen Liegestütz, die du uns hast machen lassen! Ich kann sie zwar noch immer nicht, aber die Armmuskeln sind hier einiges wert ). Gestern und heute (Mittwoch und Donnerstag) hab ich mit Mark zusammengearbeitet. Mark ist ein älterer Mann und ich versteh mich echt gut mit ihm! Zuerst hab ich ihn einfach nur seltsam gefunden, aber er ist echt witzig und ich glaub, er mag mich auch. Nathan hat uns beide zusammen gesehen und gesagt, wir wirken wie ein Vater-Tochter-Paar :D Er hat mich mit einem Traktor einen Baum ausreißen lassen, das sagt doch schon alles, oder? xD

Diese Woche hat es begonnen, dass ich (und auch Nathan) mich wirklich angenommen und akzeptiert fühle. Wir gehören jetzt wirklich dazu irgendwie. Und wir haben das Gefühl, dass alle hier unsere Arbeit appreciaten (gibts ein deutschen Wort dafür?). Ich hab die Woche so viel Lob bekommen wie noch nie, das war fast schon unheimlich, aber es spornt ungemein an. Das hat mit dem Boden polieren am Dienstag begonnen (Ian: Danke, dass du das machst. Und auch ein großes Danke von Christine, normalerweise muss sie das immer machen), ist weitergegangen mit dem Auffüllen der Treppen runter zum See (Ian: That looks really good, Teresa!; Quintin: Wow! Awesome, excellent work, Teresa! That's exactly how we need it (Carlos und Josh haben vor mir begonnen, die Treppen zu füllen und meine waren einfach besser :P) - Quintin hat auch jedes Mal, wenn er vorbeigegangen ist (was oft war, weil er direkt neben mir gearbeitet hat^^), gesagt, wie toll das ausschaut. Gus: Sweet as, Teresa. Looks awesome. Und das gleiche hat Dan auch mehr oder weniger gesagt.)

Weitergegangen ist es dann mit dem Pflanzen der Pflanzen (das macht Sinn, oder?). Nathan versteht sich richtig gut mit Dan, Dan zieht ihn immer mit "little brother" auf und Nathan ärgert Dan bei jeder Gelegenheit. Die beiden waren gemeinsam für einen "Auftrag" nach Cambridge unterwegs und am Abend hat Nathan gesagt, dass Dan auf einmal begonnen hat mit "Ich mag Teresa. Sie macht wirklich gute Arbeit und sie ist lustig." (Ich weiß zwar nicht, was an mir so lustig ist, ich hab kaum mit ihm geredet. Aber vielleicht liegts einfach daran, dass ich hier nicht selten mit Dauergrinsen durch die Gegend laufe  

Und als ich heute geplanzt habe, hat er auch zweimal gesagt, dass das richtig gute Arbeit ist

Apropos Dan! Unser Glück mit Autos hört gar nicht mehr auf!!! Dan hat an einer Auktion für einen Nissan teilgenommen und hat das Auto bekommen! Es startet zwar nicht, aber er selber tunt Autos und auch sonst haben wir noch 3 Mechaniker im Finlay Park herumlaufen. 1100 NZD für das Auto, das werden Nathan und ich zahlen, das ist geteilt 550 NZD, das sind etwa 300 Euro - vollkommen okay. Aaaaber es wird NOCH besser!!! Wenn wir das Auto am Ende unserer Reisezeit heil und ganz zurückbringen, kauft uns Dan den Nissan für den gesamten Kaufpreis wieder ab! Ich mein... - WOW! Vor allem hat er gesagt, das ist ein Auto, an dem er wirklich gerne arbeiten würde!

Dummerweise wurde dem Nathan gestern die Geldtasche aus dem Auto gestohlen - an der Tankstelle. Auf der Kreditkarte ist kein Geld mehr, das hat er alles runtergenommen, aber sein Führerschein ist weg. Seine Mutter hat aber schon eine Kopie per Express-Versand auf den Weg geschickt (Mütter sind immer so organisiert! Ich meine - wieso hat seine Mutter eine Kopie seines Führerscheins bei sich herumliegen? o.O)

Nächste Woche wird wieder eine Küchenwoche, wir haben ein Camp drinnen, das erste, das wir wirklich miterleben.

Aber morgen kommt erst nochmal ein lustiger Tag mit Mark ;D Haa, ich mach das Wochenende vielleicht mal Fotos von dem Areal beim See, damit ihr unsere tolle Arbeit bestaunen könnt

Kann sein, dass ich jetzt einiges vergessen habe, was ich ursprünglich erzählen wollte, aber who cares. Es wird mir schon einfallen und ich schreibs nach, wenns was Wichtiges war (sehr unwahrscheinlich)

Ach ja, Carlos ist jetzt endgültig abgereist, heute in der Früh haben sie für ihn gebetet (aber sie haben auch fürs Nathans Geldtasche gebetet, das muss also nicht viel heißen^^), aber Quintin hat ihn gestern einfach in Cambridge abgesetzt, Carlos hat überhaupt nichts organisiert...wir werden sehen, wo das endet. Ich hoffe nur, er kommt in 2 Wochen wieder zurück, immerhin reist er mit dem Rucksack, den ich zur Hälfte bezahlt habe, weil ich ihn in der Reisezeit verwenden werde!

Hab euch alle lieb oder zumindest die meisten von euch, wer weiß, wer alles meinen Blog liest

POSTKARTEN UND BRIEFE DRINGEND ERWÜNSCHT!!!

(Wusstet ihr, dass das RD in der Adresse für Rural Delivery steht, also für Zustellung am A**** der Welt? So ist es zumindest in meinem Reiseführer gestanden xDD)

4 Kommentare 9.9.10 10:55, kommentieren

OH MEIN GOTT!!!

Ich liebe die Leute hier! So hilfsbereit, so freundlich....WOW!

Nathan und ich haben heute überlegt, wie wir am besten herumreisen an unseren Wochenenden und vor allem im Reisemonat und sind auf enorme Summen allein fürs Auto (mieten, Benzin etc) gekommen, die wir uns beide einfach nicht leisten können.

Und was ist? Erstmal hat Gus uns auf der Stelle dabei geholfen, Telefonnummern von Mietauto-Agenturen herauszufinden, und das, obwohl wir eigentlich hätten arbeiten sollen.

Dann sind wir eben auf enorme Summen gekommen, weshalb wir der Organisation wegen unser Coromandel-Wochenende (was eigentlich geplant war) verschieben.

Ich hab Joan, der Köchin, davon erzählt und davon, dass wir uns einfach kein Mietauto leisten können und sofort haben sie und ihr Mann Gary uns ein Auto angeboten, einfach so. Wir müssen nur noch eine billige Versicherung draufmachen lassen (damn you, german language!!!)

Überhaupt. Alle hier wollen, dass wir eine perfekte Zeit hier haben und helfen uns, wo immer sie können! Wow!

Nathan und ich haben das Gefühl, dass das auch deshalb so ist, weil wir ( ohne vor Eigenlob stinken zu wollen) echt viel und vor allem gute Arbeit hier leisten und alles zumindest versuchen und schnell aus unseren kleinen Fehlern lernen.

Obwohl Joan uns erst 3 Tage kennt, glauben wir, dass die Staff members sehr wohl über uns sprechen und besprechen und uns mögen, also wirklich mögen und akzeptieren und respektieren und echt zufrieden mit unserer Arbeit sind.

Und das ist einfach klasse. Gleichzeitig sind alle immer zu Späßen aufgelegt und hach ja....ich liebe die Leute hier einfach. Auch wenn ich jetzt schon abreisen müsste, ich würde sie vermissen, obwohl ich sie alle noch keine 4 Wochen kenne.

Das alles musste hier jetzt nur mal gesagt sein.

WIR HABEN EIN AUTO!!! (Hoff ich zumindest ^^)

So…jetzt grad ist das Internet ausgegangen, weil es 21 Uhr ist, deshalb hab ich meinen Text in Word kopiert und schreib jetzt (jetzt ist 6:40 Uhr in der Früh, weil ich um 7:30 Uh in der Küche sein muss) weiter und blogge es morgen.

Nathan und ich sind zum Schluss gekommen, dass das Kiwi-Englisch das perfekte Englisch für mich ist, besonders wegen dem Verstehen.

Was bei den Amerikanern „napkin“ ist, ist hier vertrauterweise „serviette“. Was in Amerika „eggplant“ heißt, ist hier eine „aubergine“. Dasselbe mit „coriander“ und noch vielen anderen Wörtern.

Das macht das Verständigen echt leichter. Aber auch beim Sprechen mit Nathan (und wir reden viel), kann ich mir manchmal mit deutschen Wörtern behelfen.

Folklore z.B. ist dasselbe in Englisch, ein beliebter Sport hier ist das Abseiling, also Abseilen.

Englisch und Deutsch haben teilweise sehr viele Wörter gemeinsam. Gestern haben die Jungs vom Staff über die Marke Adidas geredet, die ja eine deutsche Marke ist und haben darüber fachsimpelt, wie man das jetzt richtig ausspricht und auch, als ich es ihnen 10mal vorgesagt habe, das klappt einfach nicht^^

 

Ich habe eine recht anstrengende Woche in der Küche hinter mir, das heißt Dienstag, Mittwoch und Donnerstag 11 bis 12 Stunden Kochen, Gemüse schneiden, Servieren, Putzen etc etc etc und heute warens nur 7 Stunden, weil das Camp, das die Woche hier war, nach dem Lunch abgereist ist und wir regulär während dem Catering um 14 Uhr aus haben – theoretisch. Aber so, alles in allem genieße ich die Küchenarbeit, es ist echt witzig und mit der Zeit verstehe ich die Köchin auch besser.

 

Ich würd ja jetzt gern zum Abschied schreiben, dass ich euch alle vermisse, aber das wäre glatt gelogen, sorry :D

 

PS: wer will, kann mir gerne Karten, Post etc schicken. Ich würd mich freuen, ist doch immer nett, ein bisschen Papier in der Hand zu haben J

Die Adresse:

117 Finlay Road
RD 2, Cambridge
3494
NEW ZEALAND

5 Kommentare 3.9.10 09:47, kommentieren

Hallo!

Erstmal danke für eure lieben Kommentare, die haben mich sehr gefreut.

So…was hab ich diese Woche so erlebt? (Ich muss jetzt sogar mein Tagebuch aufschlagen, weil ich nicht alles weiß )

Montag war wie immer frei, deshalb haben wir da nur ein bisschen gefaulenzt und nachmittags waren wir (Nathan und ich) Kajak fahren. Der Finlay Park liegt ja direkt am Waikato River, wir können also jederzeit losstarten. Wir sind in einen kleinen Seitenarm abgebogen und abrakadabra, aus der weiten, sanft hügeligen Flusslandschaft ist eine Art kleiner Amazonas geworden, mit schmalen Flüssen, eingekesselt von dicht bewachsenen Felsen. Das war wunderschön und wir haben nach etwa einer Stunde an einer kleinen Sandbank angelegt, sind einen Hügel hinaufgestiegen und schwupps, die Schafe, Kühe, Hügel und das Gras waren wieder da. Quatschend und tratschend sind wir dann herumspaziert und auf einmal vor einer großen Kuhweide gestanden, naja, eigentlich waren das alles junge Bullen, die als Herde auf uns zugerannt gekommen sind und dann in einem Halbkreis vor uns stehen geblieben sind und uns argwöhnisch beäugt haben. Sobald wir uns bewegt haben, sind sie alle weggerannt und sofort wieder gekommen. Seltsam, die Kühe hier.

Am selben Abend haben wir uns von Quintin die Lord of the Rings-Triologie ausgeborgt und den ersten Teil bis etwa 1 Uhr nachts angeschaut. Aber das ist ja ein Muss in Neuseeland

Dann hat auch schon wieder die Arbeitswoche begonnen.

Wir haben endlich die letzte boy’s cabin fertig bekommen, haben Rohre gelegt, wo wir den Schacht gegraben haben, haben versucht, 50-100kg Baumstümpfe aufzustapeln, aber gepaart mit einer nervigen Kuh, die uns die ganze Zeit abschlecken wollte, war das ein hoffnungsloses Unterfangen. Dienstag abend haben wir dann den 2. LotR-Teil angeschaut.

Am Mittwoch gings zuerst ans Staubwischen in den girl’s cabins, dann haben wir weiter Rohre verlegt (ein Zwischenstück ließ sich erst mit Fantasie, einer Heat Gun, Ian’s Hilfe und Muskelkraft in die richtige Form zwängen), haben die boy’s cabins endgültig aufgeräumt. Nach dem Nachmittagstee hab ich dem Geburtstagskind Quintin (er ist 30 geworden) beim Hirsche-Füttern geholfen.

Abends wollten wir den 3. Teil von LotR anschauen, aber das ging irgendwie nicht, der DVD-Player hat nur „Region Error“ angezeigt. Also haben wir die Special Features vom 2. Teil angeschaut und noch geredet.

Nathan hat mir von einem Gespräch zwischen ihm und Carlos erzählt:

N: Do you have a girlfriend back home?

C: No, no, no. (Das ist lustiger, wenn man Carlos’ Art zu sprechen kennt)

N: Do you want a girlfriend?
C: No.
N: Why not?
C: I’m not very productive…

Naja, Nathan hat mir davon erzählt und wir haben 10 Minuten lang durchgelacht, bis wir am Boden gelegen sind und keine Luft mehr bekommen haben. :D Seitdem machen wir uns darüber lustig, nicht besonders nett, aber wir haben beide redlich versucht, nett und freundlich zu Carlos zu sein, aber es ist irgendwie hoffnungslos, mit ihm reden zu wollen…

Also, ab zu Donnerstag. Matratzen in die cabins tragen (das sind immerhin 80 schwere Matratzen und zusätzlich mussten wir noch Matratzen aus den Buben- und den Mädchenzimmern austauschen), die Skating Hall vom gröbsten Dreck befreien, den Spa reinigen, die Feueralarme abnehmen, reinigen und wieder anstecken, Gras sähen und ein paar cabins noch mal den letzten Schliff geben.

Freitag: Skateboards, Inline Skates, Helme, Fahrräder, Kinderschuhe etc etc etc aus der Skating Hall entfernen, in der Dining Hall Holz stapeln und Feuer machen (ein Camp ist gegen Mittwoch gekommen: die AAs). Joan, die Köchin, ist von ihrem Amerika-Urlaub zurück gekommen und ich hab ihr etwa 3 Stunden lang geholfen, die Küche und den Waschraum zu putzen. Dann haben Carlos und ich den Workshop und den Bereich davor aufgeräumt. Glücklicherweise haben wir schon um 16 Uhr frei bekommen, weil alle Arbeit getan war.

Nachher waren wir noch in Cambridge und Hamilton. In Cambridge haben Carlos und ich einen Trekking-Rucksack gekauft, den zuerst er verwenden wird in seiner Reisezeit und dann ich in meiner. Weil es nur noch das Ausstellungsstück gab, haben wir ihn sogar um 30 NZD verbilligt bekommen und so musste jeder nur 50 NZD zahlen! Eine Mitarbeiterin von South Island hat Nathan und mir noch viele Tipps gegeben und der Nathan war davon so begeistert, dass wir uns die Arme um die Schultern gelegt haben und im Hüpfschritt zum Auto zurückgehopst sind und dabei gesungen und gejubelt haben :D

Dann in Hamilton war ich noch kurz in einem Papiergeschäft, und wir alle waren in einem Internetcafé (weil wir schon so viel vom monatlichen Fp-Internetkontingent verbraucht haben) und Lebensmittel einkaufen. Auf der Rückfahrt haben wir über Wochenendpläne geredet.

So, dann kommt noch der Samstag.

Der war eigentlich ganz in Ordnung. Irgendwie…oder naja, eigentlich langweilig, das einzige, was Nathan und ich gemacht haben, war:

AUS 10.000 feet HÖHE AUS EINEM FLUGZEUG ZU SRINGEN!!!!

OH MEIN GOTT, DAS WAR SO SO SO SO SO GENIAL!!!

FALLSCHIRMSPRINGEN! ICH LIEBE ES!!!

Und das genialste war ja, dass meine Familie nichts davon gewusst hat!

Aber das Gefühl…unbeschreiblich! Ich war irgendwie überhaupt nicht nervös und das ganze war mehr oder weniger eine Spontanaktion, eine Stunde vorher haben wir dort angerufen und gefragt, ob wir buchen müssen und nein, wir mussten nicht und sind einfach hingefahren.

Dort haben wir noch einem anderen beim Sprung zugeschaut und dann gings schon in die suits, wir haben ein 5-Minuten-Briefing bekommen, haben die harnisons umgeschnallt bekommen und auf ein Loch zwischen all den Wolken gewartet. Sobald wir eines gefunden haben, sind wir schnell schnell ins Flugzeug gesprungen und los gings!

Wir sind zu sechst in einem winzigen Flugzeug gesessen: der Pilot, Nathan mit seinem instructor Sam und ich mit Mark und dann noch ein Kameramann, dessen Helm mit Video und Fotokameras gespickt war.

Als ich gedacht habe „Hui, jetzt sind wir aber schon verdammt hoch.“ waren das gerade mal 5000 feet, also die Hälfte. Da bin ich dann doch ein ganz kleines bisschen nervös geworden, aber das war gleich wieder weg.

Ich bin als erste gesprungen. Beim Briefing haben wir den Sprung mit dem Flugzeug, aber am Boden geübt und der letzte Schritt vor dem Absprung ist es, an der Kante des Flugzeuges zu sitzen. Naja, das dachte ich zumindest und als ich auf der Kante gesessen bin (in der Luft), hat mich Mark soweit nach vorne geschoben, dass ich in der Luft gehangen bin und er an der Kante gesessen ist. Das habe ich nicht bedacht^^

Der Wind ist enorm und in einem ganz kurzen Moment direkt nach dem Absprung gibt es nur noch dich und den Wind. Man fühlt sich total winzig und um einen herum sind nur Wolken (bzw unter einem), man spürt nicht, dass der instructor an einen geschnallt ist, der Wind ist eiskalt, man fühlt sich wie ein Blatt Papier, ganz flach und irgendwie unwirklich.

Das Seltsame ist, ich hab mich nicht einen Moment unsicher gefühlt. Der Boden kommt so langsam näher, dass man nicht wirklich Angst hat. Dabei fällt man in einer irren Geschwindigkeit! Und die 35 Sekunden freier Fall vergehen so schnell, als wären es nur etwa 10 Sekunden gewesen. Dann kam auch schon das Klopfen an meine Hüfte und ich hab den Schirm geöffnet. Zuerst wird man extrem herumgebeutelt, aber dann hat Mark die Gurte ein bisschen gelockert, ich hab die Brille abgenommen und wir sind dahingesegelt. Ich durfte sogar den Schirm lenken. Das war einfach…wunderschön, entspannend und so überhaupt nicht furchteinflößend.

WOWOWOW! Ich weiß nicht, ob das eine „Once-in-a-lifetime-experience“ bleibt J

Nathan ist ja nach mir gesprungen, weil er unbedingt sehen wollte, wie ich springe. Er war sogar stolz auf mich, dass ich das gemacht habe und hat sich so für mich gefreut, dass es mir so gut gefallen hat (irgendwie entwickeln wir so eine Art Bruder-Schwester-Beziehung, so hat er es seiner Freundin erklärt^^). Wir sind beide mit einem fetten Grinser gelandet, der noch für 1 Stunde angehalten hat.

Er hat gesagt, es war erschreckend: Ich bin gesprungen und war sofort extrem weit vom Flugzeug entfernt.

Wie auch immer…Fallschirmspringen: das ist das Geld wert und jeder sollte das mal gemacht haben, es ist einfach Wahnsinn!

Und es war ja nicht nur einfach Skydiving, nein, es war Skydiving in New Zealand! Das macht schon was her.

Und als wäre das nicht genug für diesen Tag gewesen, sind wir noch hoch zu einem wunderschönen Wasserfall geklettert, dem Wairere Fall. Nathan hat den Gipfel erklommen, während ich einen atemberaubenden Blick auf den Wasserfall genossen habe und mich noch mal über diesen Tag gewundert habe: vor 1,5 Stunden noch aus dem Flugzeug gehüpft und dann einen Berg hochgewandert, um einen Wasserfall anzustarren.

Eigentlich hatten wir vor, in Taupo im Auto zu übernachten, aber dort ist nichts los und auch für den nächsten Tag hätte es nichts unglaublich Tolles zu sehen gegeben, also sind wir doch wieder zum Finlay Park gefahren.

Neuseeland überrascht mich einfach immer und immer wieder!

6 Kommentare 29.8.10 09:03, kommentieren