TERESA IN NEUSEELAND

Am anderen Ende der Welt
 

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22.8.10 12:05, kommentieren

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Einleitung

Hallo! Hier bist du bei meinem Blog gelandet, in dem ich über meine Erlebnisse in Neuseeland berichten werde. Ich bin hier 6 Monate als Volunteer im Finlay Park nahe Cambridge. Hm...wo beginne ich also? Vielleicht mit meinem Eindruck von Neuseeland. Wenn man von Neuseeland hört, dann hat man erstmal wunderschöne Landschaften im Sinn. Und es ist wahr. Die Landschaft hier ist...atemberaubend. Ohne kitschig werden zu wollen, aber egal, ob wir im Auto herumfahren oder auf einem Stein auf dem Mt Maunganui sitzen und das Meer unter uns betrachten: es schmerzt einem das Herz und man möchte am liebsten weinen vor lauter Schönheit. Grüne Wiesen, strahlend blauer Himmel, wenn sich nicht gerade ein massiver Wolkenberg davorschiebt. Das Meer so klar, wie man es selten sieht, die Landschaft abwechslungsreich wie keine andere. Da steht man am Strand, sieht den Surfern zu und lässt sich vom Wind die Haare aus dem Gesicht wehen und eine Stunde später wandert man durch den tiefsten Dschungel auf dem Weg zu einem 55m tiefen Wasserfall. Und das alles nach gerademal 3 Wochen. Begonnen hat alles mit einer fast 30stündigen Anreise über von Wien über Frankfurt und Singapur nach Auckland, wo es erste Probleme bei der Einreisekontrolle gab. Dort wurde ich dann auch von Sam, dem ICYE-Typen abgeholt (ICYE = International Cultural Youth Exchange). Er hat mich in eines der unzähligen Backpackers gefahren. Dort habe ich auch die ersten anderen ICYE-Volunteers getroffen. Am nächsten Tag (oder besser: am selben Tag, denn ich bin erst gegen 3 Uhr morgens im Backpackers angekommen) gings dann weiter nach Rotorua, wo wir eine weitere Nacht in einem Backpackers verbracht haben, bevor wir wieder einen Tag später endlich im eigentlichen Orientation Camp angekommen sind. Ich hab mich auch gleich mit meinem Placement-Kollegen Nathan aus den States (genauer: aus North Carolina) angefreundet. Im Orientation Camp hatten wir Language Lessons, Cultural Lessons sowie ab und zu mal eine freie Stunde, in der wir z.B. zum "Boiling Mud" spaziert sind und den schwefelartigen Geruch "genossen" haben. Am vorletzten Tag sind wir auch nach Rotorua reingefahren, haben Bankkonten eröffnet und hatten Zeit, ein bisschen herumzuschauen. Nach 5 Tagen Orientation Camp ist es dann endlich auf zu den Placements gegangen. Nathan und ich hatten Glück, wir mussten nur etwa 1 Stunde mit dem Bus nach Cambridge fahren. Andere mussten um 03:25 Uhr beim Bus sein und nach Christchurch auf die Südinsel fliegen. In Cambridge haben und Ian und Christine, die Besitzer vom Finlay Park, abgeholt. Dann wurden wir zu unseren flats gebracht. Ich muss zugeben, dass ich die ersten 2 Tage etwas Heimweh und "Was zur Hölle mach ich hier überhaupt"-Gedanken hatte, aber sobald ich rausgegangen bin und die winterliche Sonne und den Blick auf den Waikato River, den längsten Fluss NZs, der direkt beim Camp vorbeifließt, genossen habe, waren sämtliche Sorgen wie weggeblasen. Am Dienstag, den 10.August, war dann auch schon unser erster Arbeitstag. Hier ist noch ein anderer Volunteer, Carlos aus Honduras. Unsere Arbeit hat bis jetzt aus Decken in den boys cabins streichen (streichen = Löcher füllen, schleifen, putzen, streichen), Rohrschacht graben, Rohre legen, Außenfassaden und Badezimmer der girls cabins und leaders cabins putzen und die kleine Sandbank im Regen von Büschen und Sträuchen befreien bestanden. Besonders letzteres war "challenging", weil es ziemlich viel regnet und das Wasser gestiegen und gestiegen ist, bis wir nur noch etwa einen halben Meter zum Stehen hatten und aufpassen mussten, dann wir beim Wurzeln rausziehen nicht in den See fallen. Dieses Wochenende waren wir gestern auf dem Mt Maunganui, zuerst auf dem Gipfel und nachher haben wir ihn noch umrundet. Und heute wollten Nathan und ich zu den Waitomo Caves, sind aber in die falsche Richtung gefahren und haben einfach einen Abstecher nach Raglan, zur Whale Bay und den Bridal Vail Falls gemacht. ICH LIEBE NEUSEELAND! Es ist so wunderschön und obwohl Winter ist, scheint die Sonne manchmal richtig warm. Okay, das Wetter ist verdammt wechselhaft, aber...das ist halt Neuseeland Wer Rechtschreib- oder Grammatik- oder Satzstellungsfehler findet, darf sie behalten, ich bin halt momentan eher in der englischen Sprache drinnen...obwohl, da auch nicht so wirklich, aber fehlerloses Deutsch kann ich auch nicht mehr. Sehr verwirrend. Ich freue mich über Kommentare.

9 Kommentare 22.8.10 00:26, kommentieren