TERESA IN NEUSEELAND

Am anderen Ende der Welt
 

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Das waren vielleicht ein paar anstrengende Tage…11 Tage Arbeit am Stück. Dienstag und Mittwoch haben wir draußen gearbeitet, also von 8 Uhr bis etwa 17 Uhr. Donnerstag nach der Mittagspause hab ich dann begonnen, wieder in der Küche zu arbeiten, weil am Abend ein Camp reingekommen ist. Zweimal hab ich für die 145 Lunchpakete zusammengestellt. Sonntag nach dem Mittagessen sind die abgereist und am Abend hat dann das Kids Camp begonnen, eines der größten Camps des Jahres. Es sind zwar „nur“ 107 Kids und 25 Leader, aber trotzdem. Ich war also die ganze Woche ab etwa 8 Uhr in der Küche, hab dann bis nach dem Mittagessen gearbeitet (gegen 10 Uhr hat die chapel begonnen, da war ich auch dabei, hatte also eine halbe Stunde „Pause&ldquo, bis alles aufgeräumt war und hab dann 2 Stunden frei gehabt. In der freien Zeit hab ich Mark mit der „rocket“ geholfen, also so eine aufblasbare Rakete, die man an ein Speed boat hängt und die Kids durchs Wasser zieht und abschüttelt. Ich war spotterin, hab also immer geschaut, ob ein Kind runterfällt und so. Meistens konnte ich so bei 5, 6 Durchgängen dabei sein, dann bin ich nass wieder in die Küche gerannt und hab bis nach dem Abendessen weiter gearbeitet. Da wars dann meistens gegen 18:30 Uhr, dann hab ich Nathan bei seinen Spielen mit den Kids geholfen…naja, geschaut, dass sie leise sind…um 20:30 hatten die Jüngeren dann supper, wir haben ihnen Kekse mit wechselweise Kakao, Saft oder Wasser serviert und um 21 Uhr sind dann die Älteren Kids und die Leader drangewesen. Nachdem wir aufgeräumt haben, war der Arbeitstag dann endlich vorbei und ich bin jeden Abend halbtot ins Bett gefallen, um mir meinen Schlaf von 22 Uhr bis 7 Uhr zu gönnen.

Es war trotz der vielen Arbeit eine sehr sehr nette Woche, viele von den Kids haben ab und zu in die Küche geschaut und gerufen „Hi, Teresa! You were on the rocket, right? I saw you!“. Und einer hat immer, wenn er mich gesehen hat, gerufen „I love your accent!!“ (Das hab ich so nebenbei ziemlich oft gehört^^, auch von Leadern)

Die Leader waren auch alle total cool drauf, waren ab und zu in der Küche und wir haben geplaudert, es war richtig traurig, dass wir uns gestern verabschieden mussten, aber nicht ohne das Versprechen, uns gegenseitig auf Facebook zu adden

Taylor war einer von den Leadern und er wusste sehr wohl, dass ich aus Österreich komme, aber zu Beginn hat er immer gesagt „Hi, Sweden“. Einmal ist ihm unabsichtlich ein „Hi, Austria“ rausgerutscht, einmal ein „Norway“ und nach 2 Tagen ist er bei Mongolian geblieben und hat überall herumerzählt, dass ich aus der Mongolei komme und hat damit einige von den Kids verwirrt, die gesagt haben „Isn’t she from Germany?“ und „I thought she is Austrian?“.

Die waren echt alle total okay und lieb und alles. Und alle haben uns gefragt, ob wir beim nächsten Camp auch noch da sind, aber das sind wir ja leider nicht L

Nächste Woche haben Nate und ich frei, weil wir durchgearbeitet haben und wir werden vermutlich Montag losfahren und die Coromandel Peninsula erkunden.

Das Wetter hier wird besser und besser, es hat nur gestern und vorgestern ein bisschen geregnet, aber sonst war es das ganze Kids Camp hindurch wunderschön sonnig und auch heute ist es richtig warm. Deshalb bin ich heute schon für 2 Stunden auf dem Bootssteg gelegen und habe „The Hobbit“ gelesen.

Bei euch da drüben wird’s anscheinend schon winterlich?

Ich schicke ein paar Sonnenstrahlen und liebe Grüße an euch J

2.10.10 09:31

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